eigentlich nicht so gern

Er hörte ihr zwar zu, doch er war so erstaunlich gut im Weghören geworden, dass er oft nach Hause ging und gar nichts wusste von diesen Frauen. Sein Ziel war sie nackt zu erforschen und ihre Gedanken, beziehungsweise Worte zerstörten die Sehnsucht danach. Deswegen hatte er gelernt, auf den Klang ihrer Stimmen zu hören und er wusste intuitiv, wann er lächeln oder nicken musste. Auch spürte er, wann er eine Hand berühren durfte oder er zuhören musste, um im Anschluss einen Witz zu machen oder nachzufragen. Er hatte Erfolg, denn die erotischen Spannung entwickelte sich großartig durch diese Methode. Es dauerte Wochen und Monate bis die Frauen bemerkten, dass sie austauschbar waren. Er verstand, dass dieser Prozess des Erkennens nicht einfach war. Er selbst hasste es Schlampen zu verfallen, es war irgendwie zu schön einzigartig für den anderen zu sein. Manche der Frauen waren so hungrig nach seiner Liebe, zumindest dachten sie, dass es Liebe wäre, dass er sich schlecht fühlte, wenn er im Auto saß und zurückfuhr in diese Welt, die ihm wirklichen etwas bedeutete. Manchmal dachte er auf der Arbeit an eine von ihnen und er wusste, dass sie irgendwann leiden würde. Es war ja nur eine Frage der Zeit und er schämte sich in diesen Minuten. Manchmal ging er dann kurz auf die Toilette oder in sein Auto. Es half ihm dann seinen Schwanz glücklich zu machen und dabei den komplett Fertigen im Handy zuzusehen wie sie sich rammelten. Er fand das nicht wirklich geil, er hasste diese abartige Vögelei der Pornodarsteller. Doch zumindest war er nicht so wie die und so würde er auch nie enden. Er dachte höchstens manchmal daran, wie geil es sich wohl anfühlen würde, die Tochter seiner Sekretärin oder die heiße Reinigungsfachkraft aus Rumänien zu vergewaltigen. Dann würde nämlich endlich dieses ganze unhöfliche Gezeter, wenn er nett zu ihnen war, ein Ende finden. Denn nach einer Vergewaltigung müssten die erkennen, dass sie selbst einfach völlig falsch lagen und durch einen kurzen Fick mit ihm auf der Arbeit, auch für sie der Tag viel schöner wäre. Doch zugeben würden die das bestimmt nie. 

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